Mittwoch, 20. August 2014

Lektion 32

„Ich weiß: mein Erlöser lebt“

Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001



Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:

  1. a. Ijob 1,2. Ijob wird schwer geprüft. Er bleibt dem Herrn treu, obwohl er seinen Besitz, seine Kinder und seine Gesundheit verliert.
  2. b. Ijob 13:13–16; 19:23–27. Ijob wird gestärkt, indem er auf den Herrn und auf sein Zeugnis vom Erretter vertraut.
  3. c. Ijob 27:2–6. Ijob wird durch seine persönliche Rechtschaffenheit und Integrität gestärkt.
  4. d. Ijob 42:10–17. Nachdem Ijob seine Prüfungen treu ertragen hat, segnet der Herr ihn.

• Was für ein Mann war Ijob? Welche Prüfungen erlebte Ijob?

• Wie half Ijob das Zeugnis vom Erretter, seine Prüfungen zu ertragen? (Siehe Ijob 19:25–27.) Wie kann uns ein Zeugnis vom Erretter in Widerwärtigkeiten stärken?

• Eine andere Quelle geistiger Kraft in Bedrängnis war Ijobs Rechtschaffenheit (Ijob 27:2–6). Was ist Rechtschaffenheit? Wie hat persönliche Rechtschaffenheit Ijob bei seinen Prüfungen gestärkt? Wie kann uns unsere Rechtschaffenheit in Zeiten der Prüfung helfen?

• Wie hat der Herr Ijob gesegnet, nachdem er in seinen Prüfungen treu geblieben war? (Siehe Ijob 42:10–15; Jakobus 5:11.) Wie segnet der Herr uns, wenn wir in Prüfungen treu bleiben? (Siehe Ijob 23:10; 3 Nephi 15:9.)

Zusätzliche Schriftstellen: Die übrigen Kapitel des Buches Ijob; Lehre und Bündnisse 121:1–10.

Lektion 31

„Wohl dem Mann, der Weisheit gefunden“

Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001

Studieren Sie die hier besprochenen Schriftstellen; dazu noch so viele, wie Sie können.
Im allgemeinen sind die Sprichwörter kurze Aussagen, die uns raten, wie wir rechtschaffen leben sollen. Das Alte Testament berichtet, daß Salomo dreitausend Sprichwörter verfaßt hat (1 Könige 4:32). Einige dieser weisen Aussprüche sind im Buch der Sprichwörter festgehalten. Obwohl Salomo und die anderen Schreiber dieses Buches keine Propheten waren, war vieles von dem, was sie schrieben, von Gott eingegeben. Das Buch Kohelet enthält auch weise Aussprüche, und manche meinen, Salomo wäre der Autor.
• Das Buch der Sprichwörter und Kohelet betonen, wie wichtig Weisheit ist. Welcher Unterschied besteht zwischen gelehrt und weise sein? (Siehe Sprichwörter 1:7; 9:9,10; 2 Nephi 9:28,29.)
• Welcher Ratschlag wird uns in Sprichwörter 3:5–7 gegeben? Durch welche Erlebnisse haben Sie gelernt, auf den Herrn zu vertrauen?
• Warum ist für den Herrn wichtig, was wir reden? (Siehe Sprichwörter 16:27, 28; 18:8; 25:18; Matthäus 12:36,37.) Wie können wir Lügen , Klatsch und negatives Reden über andere überwinden?
• Sprichwörter 13:10 und 16:18 lehren uns, daß Stolz zu Streit und Vernichtung führt. Wie kann Stolz dies bewirken? Wie beeinträchtigt Stolz unsere Familie?
• In Sprichwörter 22:6 steht: „Erzieh den Knaben für seinen Lebensweg.“ Was sollen Eltern tun, um diesen Rat zu befolgen? (Siehe LuB 68:25–28.) Wie können Eltern ihre Kinder die Evangeliumsgrundsätze besser lehren?
• Warum ist es wichtig, daß man eine positive Einstellung und Sinn für Humor entwickelt? (Siehe Sprichwörter 15:13; 17:22.) Was können wir tun, damit in unserer Familie guter Humor gepflegt wird?

Lektion 30

„Zum Haus des Herrn … kommen“

Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001

Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:
  1. a. 2 Chronik 29,30. Hiskija, der König von Juda, öffnet die Tore des Tempels und weist die Priester und Leviten an, ihn für den Gottesdienst zu reinigen und zu heiligen (29:1–19). Als der Tempel gereinigt ist, beten Hiskija und sein Volk den Herrn an und loben ihn (29:20–36). Hiskija lädt ganz Israel ein, zum Tempel in Jerusalem zu kommen (30:1–9). Manche lachen über die Einladung, aber die Glaubenstreuen Israels verehren den Herrn in Jerusalem (30:10–27).
  2. b. 2 Chronik 32:1–23. Sanherib, der König von Assur, fällt in Juda ein und spricht gegen den Herrn (32:1–19). Jesaja und Hiskija beten um Hilfe, und ein Engel des Herrn vernichtet viele von Assurs Heer (32:20–23).
  3. c. 2 Chronik 34. Nachdem Hiskijas Sohn und Enkel in Schlechtigkeit regiert haben, wird Hiskijas Urenkel Joschija König von Juda. Joschija vernichtet die Götzen im Königreich und setzt den Tempel instand (34:1–13). Das Buch der Gesetze wird im Tempel gefunden und Joschija daraus vorgelesen; dieser weint, als er herausfindet, wieweit sich das Volk vom Gesetz entfernt hat (34:14–21). Hulda, die Prophetin, spricht von der zukünftigen Zerstreuung Israels, aber sie prophezeit, daß Joschija nicht all dessen Zeuge sein werde (34:22–28). Joschija und sein Volk geloben, dem Herrn zu dienen (34:29–33).
• Vertrauen in unsere eigenen Anstrengungen und Vertrauen in den Herrn müssen im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Was können wir von Hiskija darüber lernen? (Siehe 2 Chronik 32:7, 8.)
• Was gelobten Joschija und sein Volk, als sie im Tempel waren? (Siehe 2 Chronik 34:31–33.) Wie können wir uns darauf vorbereiten, die heiligen Tempelbündnisse einzugehen? Warum ist es wichtig, so oft wie möglich zum Tempel zurückzukommen, nachdem wir diese Bündnisse einmal eingegangen sind?
Zusätzliche Schriftstellen: 2 Könige 18,19; 22,23; Jesaja 37:10–20,33–38.

Donnerstag, 14. August 2014

>Lektion 29

„Er nahm den Mantel“ des Elija

Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001

Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:

  1. a. 2 Könige 2:1–18. Elija bereitet Elischa darauf vor, der neue Prophet zu sein (2:1–10). Elija wird in den Himmel aufgenommen. Elischa hebt den Mantel des Elija auf und wird der Prophet (2:11–15). Fünfzig Männer suchen drei Tage lang nach Elija, obwohl Elischa ihnen rät, es nicht zu tun (2:16–18).
  2. b. 2 Könige 5. Elischa heilt Naamans Aussatz (5:1–14). Naaman lobt Gott und bietet Elischa eine Belohnung, die dieser ablehnt (5:15–19).
  3. c. 2 Könige 6:8–18. Elischa berät den König von Israel im Krieg mit Aram (6:8–10). Der König von Aram befiehlt seinen Männern, Elischa gefangenzunehmen, und das Heer umstellt die Stadt Dotan (6:11–14). Elischa betet furchtlos, und der Herr offenbart, daß auf dem Berg rings um ihn feurige Wagen und Pferde stehen; danach schlägt er das Heer der Aramäer mit Blindheit (6:15–18).

• Was kann uns Naamans Geschichte darüber lehren, daß wir dem Rat des Propheten folgen sollen – selbst wenn uns dieser Rat nicht gefällt oder wir ihn nicht verstehen, oder wenn es sich nur um kleine und einfache Belange handelt? Was sind solche kleinen und einfachen Dinge, zu denen uns der Prophet oder andere Führer der Kirche auffordern? Warum ist es manchmal schwer, dies zu tun? Wie können wir williger werden, den Rat der Führer der Kirche zu befolgen?

• Was hat Elischa gemeint, als er seinem Diener sagte: „Bei uns sind mehr als bei ihnen“? (2 Könige 6:16). Inwiefern haben Sie erkannt, daß Elischas Aussage auch heute noch richtig ist?

Montag, 21. Juli 2014

Lektion 28

„Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln“

Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001

Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:

  1. a. 1 Könige 17. Elija verschließt die Himmel, so daß es nicht regnet, flieht vor Ahab und Isebel und wird auf wunderbare Weise in der Wildnis ernährt (17:1–6). Der Herr schickt Elija zu einer Witwe, die ihm Essen und Wasser gibt (17:7–16). Elija erweckt den Sohn der Witwe von den Toten auf (17:17–24).
  2. b. 1 Könige 18. Nach einer Hungersnot, die zwei Jahre dauert, kommt Elija zu Ahab und fordert die Baalspriester auf, Feuer vom Himmel herabzurufen, das ihr Opfer verzehren solle (18:1,2, 17–24). Dies gelingt den Baalspriestern nicht, aber Elija betet, und der Herr schickt Feuer, das das Opfer, das er vorbereitet hat, verzehrt (18:25–40). Elija betet darum, die Hungersnot möge ein Ende nehmen, und der Herr schickt Regen (18:41–46).
  3. c. 1 Könige 19. Isebel versucht, Elija zu töten (19:1,2). Elija flieht in die Wildnis, und ein Engel gibt ihm zu essen (19:3–8). Elija geht auf den Berg Horeb, wo er vom Heiligen Geist getröstet und angewiesen wird, im Werk Gottes weiterzumachen (19:9–19).

Nachdem Jerobeam Israel zum Götzendienst verführt hat, wurden er und seine Nachkommen vernichtet. Ihnen folgten weitere Könige, die Götzen dienten. Ahab war von diesen Herrschern der König, der „noch vieles andere … tat, womit er den Herrn, den Gott Israels, mehr erzürnte als alle Könige Israels vor ihm“ (1 Könige 16:33). Er heiratete Isebel, nahm ihre Art der Baalverehrung an und ermutigte sein Volk dazu, mit ihm gemeinsam diesen falschen Gott anzubeten. Der Prophet Elija warnt Ahab und die Bewohner seines Reiches.

• Warum hat der Herr der armen Witwe geboten, zuerst Elija etwas zu essen zu geben, bevor sie und ihr Sohn aßen? (Siehe 1 Könige 17:14–16.) Inwiefern wird von uns verlangt, die Belange Gottes an die erste Stelle in unserem Leben zu setzen?

• Als sich das Volk auf dem Berg Karmel versammelte, um Elija zuzuhören, fragte dieser: „Wie lange noch schwankt ihr nach zwei Seiten?“ (1 Könige 18:21.) Inwiefern schwanken wir manchmal zwischen zwei Meinungen?

• Wie tröstete Gott Elija auf dem Berg Horeb? (Siehe 1 Könige 19:9–13.) Was können wir daraus lernen, wie Gott mit uns spricht? Warum spricht Gott wohl öfter durch das „sanfte, leise Säuseln“ des Heiligen Geistes zu uns als dadurch, daß er seine Macht laut und auf aufsehenerregende Weise zur Schau stellt? Wie können wir die Einflüsterungen des Heiligen Geistes wahrnehmen?

Freitag, 18. Juli 2014

Lektion 27

Der Einfluß schlechter und rechtschaffener Führer

Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001

Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:

  1. a. 1 Könige 12:1–20. Rehabeam folgt seinem Vater Salomo als König der zwölf Stämme Israels nach. Weise Männer geben ihm den Rat, seinem Volk zu dienen, doch er verwirft ihn. Stattdessen legt er ihnen schwerere Lasten auf (12:1–15). Als sich zehn Stämme auflehnen, wird das Reich geteilt (12:16–19; die zehn Stämme behalten den Namen Reich Israel, während die Stämme Juda und Benjamin unter Rehabeams Herrschaft bleiben und das Reich Juda genannt werden.) Das Reich Israel wählt Jerobeam zum König (12:20).
  2. b. 1 Könige 12:25–33; 13:33, 34; 14:14–16, 21–24. Jerobeam verführt sein Volk zum Götzendienst (12:25–33; 13:33, 34). Ein Prophet sagt die Vernichtung der Familie Jerobeams und die Zerstreuung Israels voraus (14:14–16). Rehabeam verführt das Reich Juda zum Götzendienst (14:21–24).
  3. c. 2 Chronik 17:1–10; 20:1–30. Joschafat – Rehabeams Urenkel – regiert das Reich Juda in Rechtschaffenheit (17:1–10). Judas Feinde ziehen gegen sie, Joschafat und sein Volk fasten und beten. Der Herr sagt ihnen, die Schlacht wäre seine, nicht ihre. Ihre Angreifer führen untereinander Krieg und vernichten einander (20:1–30).

• Welchen Rat gaben die alten Männer Rehabeam, wie er erfolgreich regieren solle? (Siehe 1 Könige 12:6,7; 2 Chronik 10:7.) Wie können wir diesen Rat zu Hause, in der Arbeit, in der Schule und in der Kirche anwenden?

• Joschafat beeinflußte das Volk von Juda, so daß es ich vor dem Herrn demütigte (2 Chronik 20:3,4). Welche Beispiele wahrer Führung haben Sie gesehen? Wie können wir diejenigen, denen wir dienen, zu einem rechtschaffenen Leben beeinflussen?

Zusätzliche Schriftstellen: 1 Könige 11:26–40; 2 Könige 17:20–23.

Sonntag, 6. Juli 2014

Lektion 26

König Salomo: Mann der Weisheit,Mann der Torheit

Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001

Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:
  1. a. 1 Könige 3:5–28. Salomo folgt seinem Vater David als König nach und folgt dem Herrn. Der Herr erscheint Salomo und segnet ihn mit Weisheit, Reichtum und Ehre (3:5–15). Zwei Frauen bringen ein Kind zu Salomo. Er entscheidet weise, wer die Mutter des Kindes ist (3:16–28).
  2. b. 1 Könige 5,6: 7:1–12. König Salomo bestimmt, daß ein großer Tempel gebaut wird (5, 6). Für sich läßt er einen Palast bauen (7:1–12).
  3. c. 1 Könige 8:22–66; 9:1–9. Salomo weiht den Tempel und bittet den Herrn, die Israeliten mit geistigem und zeitlichem Wohlstand zu segnen (8:22–66). Der Herr erscheint Salomo noch einmal und verspricht, die Israeliten zu segnen, wenn sie ihm dienen. Wenden sie sich aber anderen Göttern zu, würde er sie verfluchen (9:1–9).
  4. d. 1 Könige 10,11. Salomo wird aufgrund seines Reichtums und seiner Weisheit berühmt (10:1–13,24,25). Er wird außerordentlich reich (10:14–23,26). Er heiratet viele Frauen, die nicht Israeliten sind; diese überreden ihn, falschen Göttern zu dienen (11:1–10). Der Herr läßt Salomo einen Widersacher erstehen (11:11–25). Ein Prophet sagt vorher, daß das Reich Israel wegen Salomos Schlechtigkeit geteilt werden wird (11:26–40).
• Was bedeutet es, „Einsicht … des Herzens“ zu besitzen? (Siehe 1 Könige 3:28; 5:9.) Warum meinte Salomo, diese Segnung besonders zu brauchen? (Siehe 1 Könige 3:7,8.) Wie würde es uns bei unseren Aufgaben zu Hause, bei der Arbeit, in der Schule und in der Kirche helfen, wenn wir Gottes Weisheit hätten? Wie können wir diese Weisheit erlangen?
• Was versprach der Herr Salomo in bezug auf den Tempel? (Siehe 1 Könige 6:11–13.) Welches ähnliche Versprechen hat der Herr uns heute gegeben? (Siehe LuB 97:15–17.) Was können wir tun, damit der Tempel in unserem Leben einen starken Einfluß behält?
• Wie vermehrten sich Salomos Reichtum und Ehre, nachdem der Tempel gebaut war? (Siehe 1 Könige 10:1–15, 24,25.) Wie hat Salomo diese Segnungen mißbraucht? (Siehe 1 Könige 10:16–23,26–29.) Wie sollen Weisheit, Reichtum und Ehre gebraucht werden? (Siehe Jakob 2:18, 19.)
Zusätzliche Schriftstellen: 1 Könige 2:1–12; 4:29–34; 7:13–51; 1 Chronik 29; Lehre und Bündnisse 46.