Montag, 26. Mai 2014
Lektion 20
„Jeder in diesen Mauern weiß, daß du einetüchtige Frau bist“
Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001
Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:
-
a.
Rut 1,2. Nach dem Tod ihres Ehemannes geht Rut mit ihrer
Schwiegermutter Noomi nach Betlehem. In Betlehem arbeitet Rut auf den
Feldern des Boas, der sie freundlich behandelt.
-
b.
Rut 3,4. Rut legt sich zu Boas’ Füßen nieder, und er verspricht, sie zu heiraten. Sie heiraten und bekommen ein Kind.
-
c.
1 Samuel 1; 2:1,2,20,21. Hanna wird mit einem Sohn gesegnet,
den sie wie versprochen dem Herrn weiht. Später wird sie mit weiteren
Kindern gesegnet.
•
Was hat Rut aufgegeben, als sie mit Noomi nach Betlehem ging? Was hat
sie dadurch bekommen, daß sie mit Noomi mitging? (Das Evangelium Jesu
Christi; siehe Rut 1:16.) Was können wir von Rut in bezug darauf lernen,
daß wir für das Evangelium Opfer bringen?
•
Was hat wohl Hanna gefühlt, als sie ihren Sohn in den Dienst des Herrn
gab? Was verlangt der Herr, daß wir ihm geben? Mit welcher Einstellung
sollen wir ihm etwas geben?
• Für welche gute Eigenschaften sind Rut, Noomi und Hanna beispielgebend?
Lektion 19
Die Regierungszeit der Richter
Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001
Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:
-
a.
Richter 2:6–23. Die heranwachsende Generation der Kinder Israel verläßt den Herrn, um falschen Göttern zu dienen.
-
b.
Richter 4:1–16. Barak wird geboten, Israel von Jabin, den König
von Kanaan zu befreien (4:1–7). Er erklärt sich damit einverstanden zu
gehen, wenn ihn Debora begleitet (4:8, 9). Debora und Barak befreien
Israel von den Kanaanitern (4:10–16).
-
c.
Richter 6,7. Gideon wird geboten, Israel von den Midianitern zu
befreien (6:1–24). Er und 10 Männer zerstören den Baal-Altar (6:25–35).
Der Herr verspricht Gideon, ihm zu helfen und gewährt ihm zwei Zeichen
(6:36–40). Gideon und 300 Männer befreien Israel (7:1–25).
-
d.
Richter 13–16. Ein Engel weist Simsons Eltern an, ihren Sohn
als Nasiräer zu erziehen (13:1–25). Simson vollbringt wegen seiner
Stärke große Heldentaten, aber er bricht viele seiner Gelübde als
Nasiräer (14,15). Er läßt sich von Delila verführen; sein Haar wird
abgeschnitten, er verliert seine Kraft, wird von den Philistern
gefangengenommen und stirbt, als er ihren Tempel niederreißt (16:1–31).
Nach
Josuas Tod dienten Richter als Israels Herrscher und militärische
Führer. Ihre Regierungszeit war meist eine traurige, da das Leben der
Israeliten eine oftmals wiederkehrende Folge von Abfall, Gefangenschaft,
Umkehr und Befreiung war. Nach solchen traurigen Abschnitten in der
Geschichte gibt es rechtschaffene Richter, wie Debora und Gideon, die
standhaft waren und ihren Glauben und Mut ausgeübt haben, um ihr Volk zu
befreien.
•
Was können wir von Debora über wahre Freundschaft lernen? Wie haben
Ihnen Ihre Freunde dabei geholfen, sich schwierigen Herausforderungen zu
stellen oder die Gebote des Herrn zu halten? Wie können wir anderen
bessere Freunde sein?
•
Simson ging als Nasiräer und als Mitglied des Hauses Israel mit dem
Herrn Bündnisse ein. Welche Bündnisse schließen wir mit dem Herrn? Wie
haben diese Bündnisse Sie persönlich gestärkt?
•
Welche Folgen hatte es, als Simson seine Bündnisse brach? (Siehe
Richter 16:17–21.) Welche Folgen hat es, wenn wir unsere Bündnisse
brechen?
Donnerstag, 15. Mai 2014
Lektion18
„Sei mutig und stark!“
Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001
Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:
-
a.
Josua 1. Der Herr beruft Josua, Mose nachzufolgen. Josua
bereitet die Israeliten darauf vor, das Land, das der Herr ihnen
versprochen hat, in Besitz zu nehmen.
-
b.
Josua 3,4; 6. Die Israeliten überqueren den Jordan trockenen
Fußes und setzen 12 Gedenksteine zur Erinnerung an ihre Überquerung.
Jericho wird durch den Glauben der Israeliten erobert.
-
c.
Josua 23; 24:14–31. Josua und sein Volk geloben, dem Herrn zu dienen.
Eine
ganze Generation von Israeliten hatte nur Mose als Führer gekannt. Aber
der Herr nahm ihn am Ende ihres Aufenthalts in der Wildnis zu sich – zu
einem Zeitpunkt, als sie gerade einer großen Prüfung gegenüberstanden.
Der Herr erinnerte sich an das, was er Israel verheißen hatte und
bestimmte einen neuen Führer: Josua.
•
Welche Anweisung gab der Herr Josua, damit er „Glück und Erfolg“ habe?
(Siehe Josua 1:8.) Warum war das Schriftstudium für Josua wichtig, um in
seiner Berufung erfolgreich zu sein? Wie hat Ihnen bisher regelmäßiges
Schriftstudium geholfen?
•
Welchen wichtigen Rat gab Josua am Ende seines Lebens? (Siehe Josua 24:14,15.) Warum ist es wichtig, daß wir uns heute dafür entscheiden,
dem Herrn zu dienen? Wie können wir zeigen, daß wir uns entschieden
haben, ihm zu dienen?
Freitag, 9. Mai 2014
Lektion 17
„Nimm dich in acht, daß … du nicht … vergißt“
Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001
Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:
-
a.
Deuteronomium 6:1–9; 11:18–21. Mose gibt den Israeliten
Anweisungen, die ihnen helfen sollen, sich ihrer Bündnisse zu erinnern.
Er weist die Eltern an, ihre Kinder sein Wort zu lehren.
-
b.
Deuteronomium 6:10–12; 8:1–20. Mose erinnert die Kinder Israel
an das, womit Gott sie segnet. Er warnt sie, daß sie umkämen, wenn sie
nicht Gottes Gebote befolgen und nicht an ihn denken.
-
c.
Deuteronomium 32:1–4,15–18,30–40, 45–47. Mose rät den Israeliten, auf den Fels ihrer Errettung (Jesus Christus) zu achten.
Nachdem
der Herr die Israeliten in der Wüste 40 Jahre lang geprüft, gezüchtigt
und belehrt hat, sagte er, daß sie bereit wären, das verheißene Land zu
betreten. Aber zuvor hatte er noch wichtige Anweisungen für sie. Mose
überbrachte ihnen diese Anweisungen in drei Predigten. Sie sind im Buch
Deuteronomium festgehalten.
•
Warum hat Mose dem Volk gesagt, sie sollten die Worte der Schrift auf
der Stirn und um das Handgelenk tragen, auf die Türpfosten der Häuser
und der Stadttore schreiben? Wie würde es unsere Handlungen
beeinflussen, wenn wir auf solche Weise ständig erinnert würden? Was
können wir zu Hause tun, um uns an den Herrn, seine Worte und unsere
Bündnisse mit ihm zu erinnern? Erinnern uns die Bilder an der Wand, die
Bücher, die wir lesen und die Filme und Sendungen im Fernsehen, die wir
uns ansehen, an den Herrn, oder erwecken sie Sehnsucht nach der Welt?
•
Was ist die wichtigste Botschaft des Mose in Deuteronomium 6:10–12 und 8:1–20? Was bedeutet es, den Herrn zu vergessen? (Siehe Deuteronomium 8:11.) Welche Folgen hat es, wenn wir ihn vergessen? (Siehe
Deuteronomium 8:19.)
•
Wer ist der Fels, von dem in Deuteronomium 32:3,4 gesprochen wird?
(Jesus Christus.) Warum wird Christus manchmal als der Fels bezeichnet?
(Siehe Helaman 5:12.) Was bedeutet es, auf den Fels zu bauen? (Siehe
Deuteronomium 32:46,47; Matthäus 7:24–27; LuB 50:44.)
Zusätzliche Schriftstellen: Deuteronomium 4; 7:1–4; 13:1–8; 34.
Russell M. Nelson
Fest wie ein Felsen
Russell M. Nelson
Samstag, 26. April 2014
Lektion 16
„Ich könnte dem Befehl des Herrn … nicht zuwiderhandeln“
Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001
Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:
-
a.
Numeri 22:1–21. Balak, der König von Moab, hat große Angst vor
dem Kommen der Israeliten. Er bietet Bileam einen Lohn an, falls dieser
nach Moab käme und die Israeliten verfluche. Gott gebietet Bileam, dies
nicht zu tun, und Bileam gehorcht (22:1–14). Balak bietet Bileam einen
höheren Lohn und noch mehr Reichtum an, wenn dieser nach Moab käme und
Israel verfluche. Gott sagt Bileam, er könne mitgehen, wenn er dies
wünsche, er dürfe aber nur die Worte sprechen, die Gott ihm eingeben
werde (22:15–21). Bileam beschließt, mitzugehen.
-
b.
Numeri 22:22–35. Gott ist auf Bileam zornig, weil dieser nach
Moab geht. Er weiß, daß Bileam sich von Balak einen Lohn erhofft. Als
unterwegs sein Esel und ein Engel zu ihm sprechen, erfährt Bileam, daß
es gefährlich ist, Gott zu mißfallen.
-
c.
Numeri 22:36–24:25. Balak bittet Bileam dreimal, Israel zu
verfluchen, aber Bileam gehorcht Gott und segnet Israel jedes Mal
(22:36–24:9). Danach verflucht er Moab und prophezeit von Jesus Christus
(24:10–25).
-
d.
Numeri 31:1–16. Die Israeliten vernichten die Midianiter und
töten Bileam. Mose erklärt, daß Bileam die Midianiter dazu gebracht hat,
die Israeliten zur Sünde zu verleiten. (Die Folgen von Bileams Rat
werden in Numeri 25:1–3 beschrieben. Bileam wollte Israel zwar nicht
direkt verfluchen, aber offensichtlich erwartete er sich von Balak einen
Lohn. Dieser verleitete auf seinen Rat hin Israel zur Sünde, und Israel
verlor den Schutz Gottes.)
•
Wie reagierte Bileam auf das Angebot, er solle nach Moab gehen, Israel
verfluchen und dafür bezahlt werden (Siehe Numeri 22:5–14.) Was wird uns
manchmal sozusagen als Lohn dafür angeboten, daß wir Gott nicht
gehorchen?
•
Als Bileam auf dem Weg nach Moab war, versuchte er dreimal, seinen Esel
dazu zu zwingen, weiterzugehen (Numeri 22:22–30). Inwiefern ähnelt dies
Bileams Beziehung zum Herrn? Welche Parallelen dazu gibt es in der
heutigen Zeit, wo einzelne Menschen oder Gruppen hartnäckig versuchen,
ihren eigenen Willen durchzusetzen, anstatt sich Gottes Willen oder dem
rechtschaffenen Rat von Eltern oder Lehrern zu unterwerfen?
•
Drei Schreiber im Neuen Testament beziehen sich auf Bileam (2 Petrus
2:15, 16; Judas 1:11; Offenbarung 2:14). Was dachten sie von ihm? Was
können wir aus der Geschichte Bileams lernen?
Lektion15
„Daß du auf Gott blickst und lebst“
Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001
Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:
-
a.
Numeri 11. Die Israeliten beklagen sich über das Manna und
wünschen Fleisch zu essen (11:1–9). Wie der Herr ihn angewiesen hat,
bestimmt Mose 70 Älteste, die ihm helfen sollen (11:10–17, 24–30). Der
Herr antwortet auf den Wunsch der Israeliten nach Fleisch, indem er
ihnen übermäßig viele Wachteln schickt und sie mit einer Plage schlägt.
Dies geschieht, weil sie gierig sind und übermäßig viel essen
(11:18–23,31–35).
-
b.
Numeri 12. Miriam und Aaron sprechen gegen Mose (12:1–3). Der
Herr züchtigt und bestraft Miriam und Aaron, weil sie gemurrt haben
(12:4–16).
-
c.
Numeri 13,14. Mose beauftragt 12 Männer, die das Land Kanaan
erkunden sollen (13:1–20). Als sie zurückkommen, berichten sie von den
Reichtümern des Landes, aber alle außer Josua und Kaleb fürchten sich
vor den Bewohnern des Landes und möchten nach Ägypten zurückkehren
(13:21–14:10). Der Herr sagt Mose, daß alle ungläubigen und murrenden
Israeliten 40 Jahre lang in der Wildnis umherwandern werden, bis alle
Erwachsenen – Josua und Kaleb ausgenommen – gestorben sind (14:11–39).
-
d.
Numeri 21:1–9. Die Israeliten besiegen die Kanaaniter, die
gegen sie in den Krieg ziehen (21:1–3). Der Herr schickt Giftschlangen
zur Bestrafung, weil die Israeliten nicht zu murren aufhören (21:4–6).
Mose macht eine Kupferschlange, befestigt sie an einer Stange und sagt
dem Volk, daß es leben werde, wenn es darauf blickt (21:7–9).
•
Warum beklagten sich die Israeliten über das Manna? (Siehe Numeri 11:4–6.) Inwiefern ist es gefährlich, sich mehr zu wünschen, als man
hat?
•
So wie die Kinder Israel auf die kupferne Schlange blicken mußten, um
zu leben, müssen wir auf Jesus Christus blicken, um ewiges Leben zu
erlangen (Alma 37:46,47; Helaman 8:15.) Was bedeutet es, auf Christus zu
blicken?
Zusätzliche Schriftstellen: Johannes 3:14–16; 1 Nephi 17:41; Alma 33:18–22; 37:46,47; Helaman 8:13–15.
Abonnieren
Posts (Atom)