Montag, 23. Juni 2014

Lektion 23

„Der Herr sei zwischen mir und dir … auf ewig“


Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001



Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:

  1. a. 1 Samuel 18:1–16. Jonatan und David schließen einen Freundschaftsbund (18:1–4). David wird von den Israeliten geehrt, weil er in der Schlacht erfolgreich war (18:5–7). Saul wird auf David eifersüchtig und versucht, ihn zu töten (18:8–16; in der Bibelübersetzung von Joseph Smith zeigt Vers 10 auf, daß der böse Geist nicht von Gott ist).
  2. b. 1 Samuel 18:17–30; 19:1–18. David kämpft gegen die Philister, um dafür Sauls Tochter heiraten zu dürfen; er ahnt aber nicht, daß Saul hofft, David werde in der Schlacht sterben (18:17–25). David besiegt die Philister und heiratet Sauls Tochter Michal (18:26–28). Jonatan rät David, sich zu verstecken und versucht Saul zu überreden, ihn nicht zu töten (19:1–7). Saul gelingt es auch beim nächsten Versuch nicht, David zu töten (19:9, 10). Michal rettet David vor einem weiteren Mordversuch Sauls (19:11–18).
  3. c. 1 Samuel 20. Jonatan und David erneuern ihr Freundschafts- und Friedensbündnis. Als Saul wieder einmal versucht, David zu töten, wird dieser von Jonatan gewarnt.
  4. d. 1 Samuel 23,24. David kämpft weiter gegen die Philister und flieht vor Saul. David begegnet Saul und verschont sein Leben.

• Warum war Jonatan auf David nicht eifersüchtig oder eine Gefahr für ihn? (1 Samuel 18:1, 3.)

• Was bewegte Saul, sich gegen David zu stellen? (Siehe 1 Samuel 18:6–9.) Warum ist es des öfteren schwer, sich über den Erfolg anderer zu freuen? Wie beeinflussen Neid und Stolz unser geistiges Wohlbefinden?

• Wie beeinflußte der Glaube an Gott die Freundschaft zwischen David und Jonatan? (Siehe 1 Samuel 20:23.) Wie beeinflußt unsere Gottesliebe unsere Liebe zu anderen Menschen?

• Was lehrt uns Davids Beispiel über die Rache? (Siehe 1 Samuel 24:6–15.)

Zusätzliche Schriftstellen: 1 Samuel 14:1–16; 2 Samuel 1.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Lektion 22

„Der Herr … sieht das Herz“


Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001



Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:

  1. a. 1 Samuel 9–11. Saul holt sich bei Samuel Rat (9:1–14,18–24). Der Herr offenbart Samuel, Saul solle der König sein (9:15–17). Samuel spricht mit ihm und salbt ihn zum ersten König Israels (9:25–27; 10:1–8). Saul ist geistig neugeboren und prophezeit (10:9–13). Samuel stellt Saul dem Volk vor (10:17–27). Saul führt Israel in einer Schlacht zum Sieg (11:1–11). Er bestraft die Männer nicht, die daran gezweifelt hatten, daß er fähig wäre, das Volk zu führen (11:12–15).
  2. b. 1 Samuel 13:1–14. Saul bringt ohne die rechte Vollmacht ein Brandopfer dar.
  3. c. 1 Samuel 15. Saul wird geboten, die Amalekiter und alles, was sie haben, zu vernichten, er aber rettet einige Tiere, um sie als Opfer darzubringen (15:1–9). Der Herr verwirft Saul als König, und Samuel sagt Saul, Gehorsam sei besser als Opfer (15:10–35).
  4. d. 1 Samuel 16. Der Herr erwählt David als Sauls Nachfolger zum König (16:1–13). Der Heilige Geist weicht von Saul, und ein böser Geist ergreift von ihm Besitz (16:14–16; in der Bibelübersetzung von Joseph Smith zeigen diese Verse, daß der böse Geist nicht von Gott war). Saul erwählt David zu seinem Harfenspieler und Waffenträger (16:17–23).
  5. e. 1 Samuel 17. David besiegt mit der Kraft des Herrn Goliat.

• Wie reagierte Samuel darauf, als Saul ihm erklärte, warum er die Tiere der Amalekiter verschont hatte? (Siehe 1 Samuel 15:22.) Wie können wir Samuels Worte auf uns beziehen?

• Was lernte Samuel, als er versuchte, einen von Isais Söhnen zu Sauls Nachfolger als König zu bestimmen? (Siehe 1 Samuel 16:6, 7.) Was lehrt uns 1 Samuel 16:7 darüber, wie der Herr uns bewertet? Worauf achtet der Herr, wenn er uns ins Herz sieht? Wie können wir uns darin verbessern, daß wir nicht auf das Äußere, sondern auf das Herz eines Menschen achten?

• Woher nahm David den Mut, mit Goliat zu kämpfen? (Siehe 1 Samuel 17:32–37,45–47.) Wie hat der Herr Ihnen dabei geholfen, die „Goliats“ zu besiegen, die Ihnen begegnet sind?

Zusätzliche Schriftstellen: 1 Samuel 12; 14.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Lektion 21

Gott ehrt die, die ihn ehren


Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001



Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:

  1. a. 1 Samuel 2:12–17,22–25. Die Söhne Elis übertreten und werden von ihrem Vater belehrt.
  2. b. 1 Samuel 2:27–36; 3:12–14. Ein Mann Gottes warnt Eli vor den Folgen der Schlechtigkeit in seiner Familie.
  3. c. 1 Samuel 3. Der Herr ruft Samuel, und Samuel antwortet.
  4. d. 1 Samuel 8. Die Israeliten wünschen sich einen König, „wie es bei allen Völkern der Fall ist“. Samuel warnt sie vor den Folgen einer solchen Entscheidung.

• Was sagen die Handlungen der Söhne Elis darüber aus, wen sie ehren wollten? (Siehe 1 Samuel 2:12–17,22–25). In welchen Bereichen unseres Lebens ehren und gefallen wir manchmal eher uns selbst anstatt dem Herrn?

• Ein Gottesmann kam zu Eli und rügte ihn. Er sagte, Eli ehre seine Söhne mehr als Gott (1 Samuel 2:27–29). Inwiefern hat Eli seine Söhne mehr als Gott geehrt? Wie ehren wir manchmal andere Menschen mehr als Gott?

• Wie ehrte Samuel Gott? Wie ehrte der Herr ihn? (Siehe 1 Samuel 3:19; siehe auch 1 Samuel 2:30.) Wie wird der Herr uns ehren, wenn wir ihn ehren?

Montag, 26. Mai 2014

Lektion 23

Lektion 20

„Jeder in diesen Mauern weiß, daß du einetüchtige Frau bist“

Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001



Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:

  1. a. Rut 1,2. Nach dem Tod ihres Ehemannes geht Rut mit ihrer Schwiegermutter Noomi nach Betlehem. In Betlehem arbeitet Rut auf den Feldern des Boas, der sie freundlich behandelt.
  2. b. Rut 3,4. Rut legt sich zu Boas’ Füßen nieder, und er verspricht, sie zu heiraten. Sie heiraten und bekommen ein Kind.
  3. c. 1 Samuel 1; 2:1,2,20,21. Hanna wird mit einem Sohn gesegnet, den sie wie versprochen dem Herrn weiht. Später wird sie mit weiteren Kindern gesegnet.

• Was hat Rut aufgegeben, als sie mit Noomi nach Betlehem ging? Was hat sie dadurch bekommen, daß sie mit Noomi mitging? (Das Evangelium Jesu Christi; siehe Rut 1:16.) Was können wir von Rut in bezug darauf lernen, daß wir für das Evangelium Opfer bringen?

• Was hat wohl Hanna gefühlt, als sie ihren Sohn in den Dienst des Herrn gab? Was verlangt der Herr, daß wir ihm geben? Mit welcher Einstellung sollen wir ihm etwas geben?

• Für welche gute Eigenschaften sind Rut, Noomi und Hanna beispielgebend?

Lektion 19

Die Regierungszeit der Richter

Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001

Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:
  1. a. Richter 2:6–23. Die heranwachsende Generation der Kinder Israel verläßt den Herrn, um falschen Göttern zu dienen.
  2. b. Richter 4:1–16. Barak wird geboten, Israel von Jabin, den König von Kanaan zu befreien (4:1–7). Er erklärt sich damit einverstanden zu gehen, wenn ihn Debora begleitet (4:8, 9). Debora und Barak befreien Israel von den Kanaanitern (4:10–16).
  3. c. Richter 6,7. Gideon wird geboten, Israel von den Midianitern zu befreien (6:1–24). Er und 10 Männer zerstören den Baal-Altar (6:25–35). Der Herr verspricht Gideon, ihm zu helfen und gewährt ihm zwei Zeichen (6:36–40). Gideon und 300 Männer befreien Israel (7:1–25).
  4. d. Richter 13–16. Ein Engel weist Simsons Eltern an, ihren Sohn als Nasiräer zu erziehen (13:1–25). Simson vollbringt wegen seiner Stärke große Heldentaten, aber er bricht viele seiner Gelübde als Nasiräer (14,15). Er läßt sich von Delila verführen; sein Haar wird abgeschnitten, er verliert seine Kraft, wird von den Philistern gefangengenommen und stirbt, als er ihren Tempel niederreißt (16:1–31).
Nach Josuas Tod dienten Richter als Israels Herrscher und militärische Führer. Ihre Regierungszeit war meist eine traurige, da das Leben der Israeliten eine oftmals wiederkehrende Folge von Abfall, Gefangenschaft, Umkehr und Befreiung war. Nach solchen traurigen Abschnitten in der Geschichte gibt es rechtschaffene Richter, wie Debora und Gideon, die standhaft waren und ihren Glauben und Mut ausgeübt haben, um ihr Volk zu befreien.
• Was können wir von Debora über wahre Freundschaft lernen? Wie haben Ihnen Ihre Freunde dabei geholfen, sich schwierigen Herausforderungen zu stellen oder die Gebote des Herrn zu halten? Wie können wir anderen bessere Freunde sein?
• Simson ging als Nasiräer und als Mitglied des Hauses Israel mit dem Herrn Bündnisse ein. Welche Bündnisse schließen wir mit dem Herrn? Wie haben diese Bündnisse Sie persönlich gestärkt?
• Welche Folgen hatte es, als Simson seine Bündnisse brach? (Siehe Richter 16:17–21.) Welche Folgen hat es, wenn wir unsere Bündnisse brechen?

Donnerstag, 15. Mai 2014

Lektion18

„Sei mutig und stark!“

Altes Testament – Leitfaden für den Teilnehmer, 2001



Studieren Sie die folgenden Schriftstellen:

  1. a. Josua 1. Der Herr beruft Josua, Mose nachzufolgen. Josua bereitet die Israeliten darauf vor, das Land, das der Herr ihnen versprochen hat, in Besitz zu nehmen.
  2. b. Josua 3,4; 6. Die Israeliten überqueren den Jordan trockenen Fußes und setzen 12 Gedenksteine zur Erinnerung an ihre Überquerung. Jericho wird durch den Glauben der Israeliten erobert.
  3. c. Josua 23; 24:14–31. Josua und sein Volk geloben, dem Herrn zu dienen.

Eine ganze Generation von Israeliten hatte nur Mose als Führer gekannt. Aber der Herr nahm ihn am Ende ihres Aufenthalts in der Wildnis zu sich – zu einem Zeitpunkt, als sie gerade einer großen Prüfung gegenüberstanden. Der Herr erinnerte sich an das, was er Israel verheißen hatte und bestimmte einen neuen Führer: Josua.

• Welche Anweisung gab der Herr Josua, damit er „Glück und Erfolg“ habe? (Siehe Josua 1:8.) Warum war das Schriftstudium für Josua wichtig, um in seiner Berufung erfolgreich zu sein? Wie hat Ihnen bisher regelmäßiges Schriftstudium geholfen?

• Welchen wichtigen Rat gab Josua am Ende seines Lebens? (Siehe Josua 24:14,15.) Warum ist es wichtig, daß wir uns heute dafür entscheiden, dem Herrn zu dienen? Wie können wir zeigen, daß wir uns entschieden haben, ihm zu dienen?

Zusätzliche Schriftstellen: Josua 7; 14.

Seien Sie mutig und stark